17. Januar 23
Unser erster Daytrip auf Papua. Heisst: aufstehen um 6 Uhr, viiiiiel Sonnencreme auftragen und eine Scheibe Toast (wahlweise grosse Portion Nudeln) hinter die Kiemen schieben und losdüsen! Knapp eine Stunde fahren und wir sind an unserem ersten Tauchplatz Sardine, wunderschönes Riff, friedlicher Tauchgang. Pause auf der Insel (uff, Pipi im Wasser: immer noch ein Problem) um wieder loszuschippern. Nach dem zweiten Tauchgang (magic blue) erneut auf die Insel zu einem Resort. Einem Resort?? Ok, man kann auch Budget nach Papua, und ok, muss man nicht. Aber wir speisen von den mitgebrachten Sachen und stürzen uns erneut in die lauen Fluten zum letzten Tauchgang bei Kry corner. Die angedrohte starke Downströmung lassen Mama mal wieder Panik schieben, und wie meistens ohne Grund! Nix Strömung zum Glück!
Die Handtücher über dem Kopf schützen wir uns so gut es geht von der mega Sonne auf der Rückfahrt, strahlen aber am Abend trotz LSF 50 um die Wette… Nein, die roten Nasen kommen nicht vom Wein! Sowieso, nach zuviel Sonne hilft nur nicht alkoholisches in rauen Mengen…
Auf dem Rückweg mit dem Boot noch Wale gesehen. Schwertwale? Das kann doch nicht sein! Doch, kann wohl, denn es gebe hier den falschen Schwertwal, boahhhhh…
Gesehen: drei Baby-Schwarzspitzenriffhaie, Napolenfisch, Lionfish
18. Januar 23
So viel Aufregung verlangt nach einem Erholungstag. Also pennen bis halb acht und heute beim Frühstück zuschlagen, denn Tauchen ist erst um zehn! Pancake und Omelette lassen uns strahlen…mjam. Später zum Jety schlendern und ins nasse Tauchzeug würgen (bäääh, das ist der unschöne Teil vom Tauchen, zumal das Zeug meist auch schon nach drei Tagen immer etwas müffelt…). Einstieg direkt am Bootssteg, denn heute ist Haus Riff angesagt. Evan der Tauchguide ist top motiviert. Liegt nicht daran, dass der Tauchbudenhäuptling überraschend mitkommt. Aber nichtsdestotrotz, zu viert erleben wir einen seeeehr entspannten Tauchgang. Wir sehen 2 Wobegongs, wohl eine Schlange (ich habe sie zum Glück verpasst…) und eine sehr sich in Pose schmeissende Sepia, die war härzig!
Nach dem Mittagessen warten bis die Massage beginnt, Ivana hat das sehr super gemacht.
Der Sturm trieb uns danach in die Bar auf den ersten Vino, weiss aus Australien.
(ein Versuch den man nicht machen muss!! (paps) )
19. Januar 2023
Und wieder los, nachdem uns die Hobby-Ornithologen um 4.00 Uhr geweckt haben, geht es für uns um 8 Uhr weiter, wieder rein ins Glück ähm Wasser. OK 10 Taucher auf dem Boot, etwas klein, aber sehr kuschelig. Augen zu und durch…….
Tauchplatz Nr 1, P-47, ein Flugzeugwrack aus dem 2. Weltkrieg, auf dem Dach liegend, unspektakulär, kleines Riff nebenher unspektakulär bis auf ein einsames und verlassenes Pygmänseahorse, oder wir waren nur unfähig mehr zu sehen . Sicht na ja….
Kleine Pause auf der Insel Wey, Crew vom Boot verschwunden niemand mehr zu sehen …
Langsam wird es heiss auf der Insel, die Taucher scharren mit den Hufen, dann doch plötzlich alle wieder da und los geht es zum 2. Tauchgang « Manta Way», Sichtweite wie im See, 2 Mantas, Welle und Strömung, anstrengend und eine Stunde Mantas suchen macht auch nicht so Spass….. und irgendwie wird man auch das Gefühl nicht los, der Guide hat keine Ahnung wo wir sind. Zumal er uns bei ersten Tauchgang schon am falschen Platz abgeworfen hat. Heim zum Mittagessen , ein Lichtblick bei trüben Tauchgängen.Jammi Jammi das Essen ist wirklich echt gut hier, der Fisch sensationell.
Dann wieder rein in die nassen Klamotten diesmal nur zu 4. , auf nach «jencaron». Cool hier waren wir schon mal aber der Platz bietet wirklich viel. Ein Hai zieht vorbei , Sepia, Nacktschnecken, Plattwürmer, mini Krebse…….. wow hier gibt es überall was zu sehen. Die Strömung spiel mit, nur da Nachmittag nicht mehr so viel Sonnenlicht. Frau erfriert, nach einer Stunde schnell aus dem Wasser, aufs Boot und zurück zum Hotel. Frau ab unter die Dusche, ein Schrei, eh schon Saukalt und dann auch noch kein heisses Wasser……. Uahhhhhhhhhh ganz schlimm, Frau klebt unter dem Dach!! Na ja dann Flüchten wir wohl gleich in die Bar zum schlechten Wein und hoffen das uns die Hobby-Ornithologen morgen früh nicht wieder um 4.00 Uhr wecken!!!!
20.01.2023
Tauchen mit Alex und Klaus und Ute
Wie heisst das so schön, neuer Tag / neues Glück!? Und was soll ich sagen?
Der neue Tag brachte wirklich Glück, Super Dive-Guide Alex und als Mittaucher Klaus und Ute ein ca. 70 Jähriges Paar aus Deutschland. Einfach supernette Leute mit denen man einfach schwatzen kann und niemand muss dem anderen was beweisen einfach mega entspannt.
So dann gab es natürlich noch Tauchen satt, Tauchgang 1. Name vergessen, 23m 70 min Kleinzeug suchen und finden, Nacktschnecken, Sepia, mini Feuerfische, Plattwürmer ein Platz zum Suchen und Finden.
Kurze Pause auf einer kleinen Insel für das «small Business«, einen Kaffee und natürlich Dounut.
Tauchgang 2. , Tauchplatzname vergessen, Alex gefragt und der sagt «sch…. Egal» am Ende gibt es eine Liste mit den Tauchplatznamen und Daten», 66m und 25m ,aber hey was soll ich Euch sagen ein kleiner Sea-Mountain total voller Leben, grosse und kleine Fische aller Couleur, Makro Stuff und WW-Zeug, Adlerrochen, Pygmän Seahorse , Nudis.. , Zackis, Jacks……. Und das alles in einer Menge unglaublich!!!!
Mittagessen und dringend wieder warm werden, Klaus und Ute hatten leider Ihren letzten Tauchgang. Und am Nachmittag na ratet mal, na klar tauchen.
Alleine mit Guide Alex, 23m 60min, 6 Wobbegongsharks, Pygmän Seahorses auf Shoppingtour , Zackis, tausende Füssiliere, Nacktschnecken und Minisepien, Steinfisch……. uvm.
Dieser Bericht hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, bei soviel marinem Leben kann man auch mal was vergessen
Den Rest erzählen wir Euch gerne live.......