Mini Tour de Swiss

Mini Tour de Swiss 2


Fafleralp 23.09.2022

 

Die Familie Schmitz macht wieder mal ein Ausflügli. Grund genug für den Papa Schmitz allerlei lustige Sachen hervorzukramen. Zum Beispiel zeltgrosse Taschen für aufs Auto. Hä? Worin soll ich meine Unterhose reinlegen?? Also wir bleiben eine Nacht! Die finde ich darin nie wieder! Nein nein, ich nehm meine kleine Reisetasche…

Wir düsen los, mutterseelenalleine über den Grimsel, was ist das schön dort! Einmal mehr sind wir total fasziniert von der unglaublich schönen Natur! Abzweig Richtung Binntal nehmen und dann, uff, tief ausatmen, Augen zu und durch! Der Tunnel ist schon fast kriminell, aber he, wir schafen es! Am anderen Ende wartet eben: das Binntal. Nicht minder schön! Wir wandern eine tolle Naturlandschaft hoch bis halt uns die Vierbeiner mit den Glocken wieder mal ausbremsen…

Zur Belohnung gibt’s unten die weltbeste Käseschnitte (Rufi schmollt, der Papa teilt den Käse darauf nicht, Frechheit!!!) und einen ofenfrischen Aprikosenwähen für die Mama.

Der Weg zur Fafleralp ist auch nicht ganz ohne, aber unser Supermobil macht das mit links. Schwanzwedelnd erwartet uns der Hund des Koch’s, da unsere Suite aber im Nebenhaus liegt, kein Problem. Die Suite ist super, finden auch die Hunde.

Schnell noch einen Apéro des Hauses (okay, das Tannenzeugs hätt’s jetzt nicht gebraucht), dann zum Znacht antraben. Auf der Speisekarte steht eine Walliserplatte und Walliser Raclette, mjam!

Am nächsten Morgen: es schifft, aber he, wer in Schottland war, kann das mit links! Wir wandern Richtung Annenhütte, ganz alleine, ein stolzer Rufus vorneweg.

Auf dem Heimweg lässt sich der Chauffeur chauffieren und wir verladen den Dicken, was problemlos klappt. Auch diese Prüfung wurde gemeistert!




Pensium Laresch, 26.09.2022


Okay, ich habs kappiert. Der Pappa will seine neuen Spielsachen ausprobieren… heisst zumindest mal die Boxen auf dem Dach. Wir packen also sehr enthusiastisch alles was uns in die Finger kommt, damit die Boxen sowas wie voll werden. Mit anderen Worten: der Haushalt geht auf Reisen.

Aber: den Klausen kommen wir problemlos hoch, und hui, selbst Rufus packt die Kurven mit Bravour! Urner Boden: alles aussteigen! Pfoten vertreten! Schön dort!!! Aber nicht alle sind den Anforderungen gewachsen. Wir gehen also posten: die Verkäuferin: nein, ich denke sie brauchen sicher keine Tasche für die trockenen Socken…😊 Nein, brauchen wir nicht, hihi!

Weiter geht’s ins Bündnerland. Die Strasse geht hoch, und hoch, und hoch bis nach Mathon. Hier liegt ein härziges Bündner Dörfchen und unsere Lodge. Es regnet, aber he, wer will den schon trocken die Boxen vom Dach nehmen. Lukas, unser Herbergsvater staunt: na ihr habt ja viel Gepäck! Äh ja, wir sind auf der Durchreise, ups, also Mama! Notlügen sind erlaubt, glaube ich…

Obwohl die Lodge toll ist, sind die beiden Stöpsel nicht sooo ganz daheim. Ein Wufferchen hier und da muss sein.

Da wir zur Abwechslung noch keinen Muskelkater haben, ändern wir das prompt. Hunden und Kühen ausweichend bleibt uns auch keine andere Wahl… Das Dörfli staunt: immer diese Touristen, sind die nicht schon dreimal vorbeigelatscht?!?

Zum Znacht gibt’s als Belohnung für die Grossen ein super Wildmenu. Das Zmorge ist eher kurz, sagen wir mal, ein Wufferchen hier und da, eben, Frühstück wird eh überschätzt.

Einmal Haushalt wieder runtertragen (dabei immer die sexy Hausschuhe wieder parkieren) und alles aufs Dach schnallen. Wir flitzen gen Lukmanier. Soooooo mega schön, so einsam, wir sind uns einig: Läck ist das schön hier! Heim geht’s über den Oberalppass, damit wir (viiiiel weniger schön) in Andermatt nochmals ein Paar Säckli füllen. Aus Heim über den Susten wird nix, den Cheib haben sie schon dicht gemacht (oder hat gar Rufi da seine Pfoten mit im Spiel gehabt?)!